Aspisheim

Aspisheim

Aspisheim, 907 Einwohner, 580 ha Fläche. Rund 3 km der Wirtschaftswege sind ausgebaut und können als Wanderwege mitbenutzt werden. Der höchste Punkt liegt in  der Gemarkung Goldacker mit 273,8 N-Höhe. Aufgrund der Höhenlage im östlichen Bereich, an der Hangkante des Rheinhessischen  Hügellandes, bestehen hervorragende Rundumsichten, vom Donnersberg in der Pfalz und zum Feldberg im Taunus.

 

Das Gemeindewappen enthält auf der rechten Seite des geteilten Schildes den Kurpfälzischen Löwen als Hinweis auf die bis 1789 gegebene Zugehörigkeit zur Kurpfalz mit dem damaligen Oberamt Alzey, nach der Lehensgabe von 1139 durch die Grafen von Montfort. In der anderen Hälfte wird das alte Aspisheimer Gerichtssiegel, eine Haspel, als Hinweis auf die im Mittelalter vorherrschende Erwerbstätigkeit der Leineweber ausgewiesen. Dieser mittlerweile ausgestorbene Beruf wurde vielfach noch zu Beginn des 19. Jahrhunderts in den Standesamtsbüchem angeführt.

 

Zum Dienstleistungsbereich zählen Automatenzweigstelle der Mainzer Volksbank, fahrbare Sparkassen-Zweigstelle, eine Gastwirtschaft, eine zeitweise geöffnete Weinwirtschaft und eine Arzt-Praxis.

 

An kulturellen Baueinrichtungen existieren: Die Gemeindehalle als Sport- und Kulturhalle, eine Volksbücherei im Rathaus, ein Gemeinschaftsraum im Rathaus für familiäre Anlässe, Jugendtreff und 1-gruppiger Kindergarten.

 

Beide Konfessionen unterhalten jeweils eine Kirche. Die evangelische Kirchengemeinde baute vor kurzem ein Gemeindehaus.

 

Im Ort gibt es folgende Vereine: Turnverein, Gesangverein, Bauernverein, Landfrauenverein, Carnevalverein, Verein der Heimatfreunde Aspisheim, Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr. Weiterhin bestehen örtliche Gliederungen der Arbeiter-Wohlfahrt und des  VdK.

 

Am vorletzten Wochenende im August feiern die Aspisheimer ihr "Rothesfest", ein Wein- und Straßenfest mit repräsentativer Weinprobe Aspisheimer Winzer am Freitag. Der Name "Rothes" ist ein mundartlicher Begriff für Rathaus.

 

www.aspisheim.de